Südostasien                                                                                          
                                               

                                                        Ildiko und Rainer Banse unterwegs in Asien                   

                                                                   Südostasien im Oktober 2007

 

Nachdem wir im vergangenen Jahr die wunderschöne Provinz Quebec in Kanada bereist haben hat es uns nun nach
Südostasien verschlagen. Nicht nur ein Land sollte unser Ziel sein sondern gleich vier.

                                                                                                                                       

                        

Mittelpunkt unseres Urlaubes war die Reise mit dem Eastern & Oriental Express. Die Idee so  zu reisen ist in uns
gereift nachdem wir einen Dokumentarfilm über den E&O Express im Fernsehen angeschaut hatten.  In vier Tagen und
drei Nächten hat uns dieser einmalige und exklusive Zug von Bangkok in Thailand über Malaysia bis nach Singapur
gebracht. Mehr als 2000 km haben wir so zurückgelegt. Die Fahrt im Zug verbindet das Erlebnis, exotische
Landschaften zu sehen mit einem Service und Komfort, der seinesgleichen sucht. Sicher kennen viele den Film
„Die Brücke am Kwai“. Wir sind mit dem Zug über die Brücke gefahren. Nach einem weiteren längeren Zwischenstopp
nah bei der Insel Penang in Malaysia, die wir mit der Fähre besuchen konnten, haben wir den Endpunkt der Reise, den
Stadtstaat Singapur erreicht.

In Singapur sind vor dem Rückflug nach Frankfurt am Main noch vier Tage geblieben. Wir hatten also ausgiebig Zeit
die vielen Sehenswürdigkeiten dieser großartigen Stadt zu genießen.  Hierzu gehörten insbesondere der Besuch
und eine Fahrt durch den abendlichen Zoo mit seinen nachtaktiven Tieren. Die Stadt ist ein Schmelztiegel der
Kulturen und Religionen. Die Vielfalt und Zubereitung der Speisen ist grenzenlos, im Hotel frühstücken wir europäisch,
gehen mittags indisch essen und abends genießen wir die chinesische Küche. Was macht Singapur noch so attraktiv?
Es ist eine Stadt zum Einkaufen ohne Ende. Gold und Schmuck, Seide, Bekleidung, Elektronik und  Antiquitäten finden
sich in hunderten von Geschäften von Montagmorgen bis Sonntagabend. Gleich vom Hotel aus, quer durch die
Empfangshalle, ohne die Straße betreten zu müssen, konnten wir einige hundert Geschäfte und Restaurants erreichen.

                        

Unser Hotel war das „Raffles the Plaza“ und wir hatten von unserem Zimmer in der 20. Etage aus einen grandiosen
Panoramaausblick über die Stadt. Das mit unserem Hotel verbundene „Swissotel Stamford“ hatte an Höhe
Unübertroffenes zu bieten: Ein Restaurant im 69. und eine Diskothek mit Bar im 70. Stockwerk. Der Ausblick von
hier auf das nächtliche Singapur lässt sich kaum wiedergeben, man muss es selbst erlebt haben. Zuvor sollte man
sich aber einen Drink in der Longbar eines der wohl besten und berühmtesten Hotels weltweit gönnen, dem „Raffle’s“.
Empfohlen wird der im Jahr 1915 im Hotel kreierte Cocktail Singapur Sling.

Über Singapur wäre noch so viel zu berichten, aber wir haben den letzten Teil unserer Reise in dieser Beschreibung
an den Anfang gestellt. Über den Anfang ist aber noch Einiges zu erzählen: beginnen wir mit dem Abflug in
Frankfurt am Main mit Thai Airways nach Bangkok. In knapp zehn Stunden hat uns die Thai sehr komfortabel
auf einem Nachtflug nach Bangkok gebracht. In Bangkok sind wir eine Nacht geblieben, auch um uns auf das Klima
einzustellen. Am nächsten Morgen sind wir mit Bangkok Air in einer knappen Stunde nach Siem Reap in Kambodscha
geflogen. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten wurden wir am Ausgang des Flughafens von unserem
kambodschanischen Reiseführer schon erwartet.

Wir sind jetzt im früheren Indochina, zu dem neben Kambodscha auch noch Vietnam, Laos und Burma gehörten.
Was fällt uns als erstes auf? Hier wird auf der Straße rechts gefahren, im benachbarten Thailand ist Linksverkehr.
Überrascht waren wir, dass unser Reiseführer sehr gut deutsch gesprochen hat und uns in den nächsten vier Tagen
sein Land, die Kultur und die Geschichte in unserer Muttersprache nahe gebracht hat. Unser Ziel sind die
Tempelanlagen von Angkor Wat. Seit 1992 gehören die Anlagen zum Weltkulturerbe. Wir haben vier Tage Zeit um uns 
unter fachkundiger Führung einen Teil der Tempelanlage zu erschließen.

                    

                        

Die Khmerkultur Kambodschas hatte hier ihren Mittelpunkt. Wir konnten sehen dass sich viele Länder, darunter
auch Deutschland, aktiv an der Restaurierung beteiligen. Es wird in der Zukunft noch viel Hilfe notwendig sein um
die Zeugnisse einer großen Kultur zu erhalten. Wir haben auch den Eindruck gewonnen, dass der Tourismus positiv
zur Entwicklung beiträgt. Die den Tempelanlagen nahegelegene Stadt Siem Reap entwickelt sich zu einem
bedeutenden touristischen Ort. Alle Menschen denen wir in Kambodscha begegnet sind haben uns mit ihrer
Freundlichkeit sehr beeindruckt.

                         

Nach vier Tagen fliegen wir zurück nach Bangkok wo wir für die nächsten Tage bis zur Abfahrt unseres Zuges im Hotel
„Royal Orchid Sheraton“ untergebracht sind. Das Hotel ist der Ausgangspunkt für unsere Ausflüge in dieser Stadt.
Von den einheimischen Reiseführern erhalten wir auch die besten Tipps für Restaurants mit thailändischer Küche.
Wir persönlich können ganz besonders das Restaurant Harmonique wie auch das Resaturant Gallery empfehlen.
Bangkok ist allein durch seine Größe bereits voll überwältigend, schauen Sie selbst!

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