Japan 2005

                                Ildiko und Rainer Banse in Japan mit Gebeco im Februar 2005

Nirgendwo liegen Vergangenheit und Zukunft dichter zusammen wie in Japan

 

                         

 

Unsere Reise in ein fernes bekanntes Land

 

Japanische Autos, Fotoapparate, Stereoanlagen und modernste Fernsehtechnik. Das alles kennen wir. Aber kennen wir das Land? Kennen wir Japan wirklich ?

Mit der ANA (All Nippon Airways), die zu den fünf besten Fluggesellschaften weltweit gehört, fliegen wir von Frankfurt am Main nach Tokyo. Ein wunderschöner Flug mit freundlichen und sehr aufmerksamen Flugbegleitern. Wir sind voller Erwartung für dieses Land, das wir zu kennen glauben.

Der Jet landet in Tokyo. Die größte Metropole der Welt. Eine der aufregendsten Städte der Welt. Die Stadt ist gigantisch. Es gibt keinen Vergleich. Unser Bus, der uns und die Mitreisenden pünktlich vom Flughafen abholt, bringt uns mitten in das Herz Tokyos zu unserem Stadthotel. Wir versuchen uns vorzustellen, dass um uns herum in dieser Metropole mehr als 30 Millionen Menschen leben. Die Eindrücke sind grandios. Es ist Abend. Wir müssen nicht lange nach einem Restaurant suchen. Aber vorher gehen wir in ein Kaufhaus. Allein zwei Etagen nur Essen und Trinken. Wir verraten jetzt nicht, dass man bereits von den angebotenen Proben satt wird. 

                   

Der größte Fischmarkt der Welt. Na ja, wir mussten schon um halb Fünf am Morgen aufstehen. Aber dann. Mit unserer japanischen Reiseleiterin auf dem kürzesten Weg zur Untergrundbahn. Die Fahrkarten liegen bereit. Nur drei Stationen; jetzt der Fischmarkt. Es ist unbeschreiblich. Es ist ein Erlebnis das nirgends wiederholt werden kann. Wir sind mittendrin. Hier werden Fische angeboten, von denen wir noch nicht einmal geträumt haben, dass es sie gibt.

Am Abend gehen wir zum Eifelturm. Nein, nicht der in Paris. Aber fast ein Ebenbild des Eifelturms von Paris. Nur ein paar Meter höher. Vom Hotel sind es fünfzehn Minuten Gehweg bis zum Turm; er heißt hier Tokyo-Tower. Unser Weg führt  durch einen stillen Park. Morgen wird hier gefeiert. Ganz Tokyo feiert das Kirschblütenfest. In allen Parks und in allen Straßen.  

Mehr als 30 Millionen Menschen in einer Stadt. Gibt es hier auch Oasen der Ruhe ? Ja, die gibt es. Beim Besuch des Rathauses der Stadt Tokyo haben wir die Gelegenheit aus 200 Metern Höhe über die Metropole zu schauen. Es ist still. Ganz in der Ferne ist der Fuji, den Berg Japans, erkennbar. Freundlich lächelnde Menschen überall. Wir fahren mit dem bereitstehenden Bus zum Meiji-Schrein in dem die Naturreligion Japans, der Shintoismus ganz besonders zur Geltung kommt.

Der vierte Tag unserer Reise führt aus Tokyo heraus. Das großartige Erlebnis einer Fahrt mit dem Shinkansen-Superexpress erwartet uns. Ein Zug der seinesgleichen sucht. Die Fahrt führt  zur "Halle der drei Buddhas" im Nikko Nationalpark. Wir erfahren die zweite große Religion Japans. Sie wird uns weiter auf unserer Reise begleiten.

Die Vergangenheit Japans nimmt gefangen. Heute morgen haben wir Tokyo verlassen. Mit dem Zug und dem Bus geht es weiter in den Süden und in den Fuji-Hakone Nationalpark. Die Vergangenheit und die Tradition Japans sind überall gegenwärtig. Der für die Japaner heilige Fuji ist ganz nahe. 

Die japanische Reiseleiterin unserer kleinen Gruppe verdeutlicht uns in fast perfektem Deutsch die Liebe zu ihrem Land, zu Japan. Ein Boot bringt uns über einen See, der zur Bergwelt Japans gehört. Die Fahrt mit einer Seilbahn am späten Nachmittag läßt noch einmal fast vollkommenen Ruhe erspüren.

Der weitere Weg führt zu einer der schönsten Shogunburgen Japans. Es ist die Silberreiher-Burg in Himeji. Unser Weg zur Burg führt mich durch eine Wolke von verschiedenster rosafarbener Kirschblüten.

Nach Hiroshima geht es nun. Wir fragen uns noch einmal. Kennen wir Japan ? Hiroshima ist die Stadt die zur Besinnung und zur inneren Ruhe gemahnt. Auch hier wie überall bisher sind die Menschen freundlich und fröhlich. Das Land des Lächelns wird nirgendwo sonst so deutlich wie hier.

                         

Nach Kyoto:  Der berühmteste, der schönste, der älteste Garten der Welt wartet auf mich. Der Garten von Kyoto. Es regnet ein wenig. Die Erhabenheit dieses Gartens ist spürbar. Allein dieses Gefühl ist die Reise nach Japan mehr als wert. Kann es sein dass mehr als tausend Jahre lang alles geschieht ? 

Kyoto hat Hunderte von Gärten. Aber nur den Einen. Den Steinernen. Und genau diesen werden Sie sehen.

                         

Wir erlebe Japan mit all unseren Sinnen. Wir erleben das Land, die Menschen, die Kirschblüten. Wir erleben eine Welt die so fremd ist, die vorwärts treibt, die immer unverständlich bleiben wird.

Es war uns möglich, das Geheimnis Japans ein klein wenig zu ergründen. Wir haben Japan lieben gelernt.

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