Colorado

Kurzbericht  über die  Ski – Woche in Breckenridge,

Colorado  vom 13. 01.07 bis 21.01.07

Abreise, 13. Jan 07

K&P fahren mich nach NR, vor Otto  Manus’ Laden.

Ich kennne da nu gar keinen. Sind alles „Bube“ so um die 30 – 40.

Gleich mal zum  ersten Mini-Drama in Cicago: Am gate  aus dem Flieger aus Frankfurt hört ein Safety – Typ  es bei mir piepsen. Trotz aller Erklärungen macht  er so lange an mir mir rum, bis die Gruppe weg ist.

Mit minimaler Verspäteung ( 1 min? ) finde ich das gate  zum Flieger nach Denver, die Tussy davor jedoch macht keinerlei Anstalten,

mich noch zu meiner Gruppe durchzulassen,  die ich gerade noch in den Windungen zum Flieger verschwinden sehe. Die Plätze seien vergeben,

ich hätte pünktlich zu sein. Mahlzeit.

Auch  Otto, der aus der Maschine will, um mit mir zusammen  hinterher  zu düsen,  lässt sie nicht raus.

Amis in Potenz eben.

So. Nu heißt es selber denken. Einen Schalter gesucht und gefunden, an dem solche Fälle wie ich bearbeitet werden, der Typ hinter selbigem erklärt mir,   dass er nun erst mal meine Tickets umtausche müsse, weil diese da nicht für den nächsten Flug geeignet seien.  UND NUN SOLLE ICH MAL HIN MACHEN, nicht dass ich den nächsten Flieger auch noch versäumte!

Der nächste Flieger nimmt mich dann mit, nicht ohne mir noch einen Anschiß vom Mann   hinterm Tresen eingehandelt zu haben, „...  er habe verdammt noch mal meinen Namen doch noch gar nicht aufgerufen!....“

Dafür sind die beiden Flugnachbarn ganz lieb und schaffen es, mich wieder nervenmäßig in die Gegenwart zu holen – beinahe hätte ich geschrieben: auf den Boden. Dennoch bleiben wir erst mal eine volle Stunde auf dem Rollfeld, wegen irgenwelcher Gepäckangelegenheiten. Glücklicherweise hat Otto in weiser Voraussicht für solch einen Fall einen  Treffpunkt vereinbart. (Baggage claim). Nur: der ist in Denver  gaaanz weit weg. Ich hab’n  trotzdem gefunden, und höre glücklichen Herzens einen von einer Galerie rumter krähen: „ Ottooooo, ich hab’n !!!“

Was weiter war?  Die hatten ebenfalls Verspätung. So dass sich die ganze Warterei  auf mich im Ganzen auf eine halbe Stunde beschränkt hatte.

Nun denn. Man hat sich wieder. Nur: Dieses Ereignis sorgt dafür, dass es, wann und wo immer ich beteiligt bin, erst mal heißt: „WALDEMAR?????????“ Na ja, .... spottet jeder Beschreibung.“

Nun, dann kommen wir nach Breckenridge, ein Super Hotelkasten, wir bekommen unsere Zimmer. Ich mit einem ganz lieben, friedlichen Knaben: Thilo. Noch’n  Bier und dann  Haia.

 

      1.Tag, Sonntag        

Gleich nach der ersten Abfahrt: Gruppe verloren. Ei, wie soll ich denn die ganzen  fremden Brüder – auch noch von hinten – erkennen?

Da hatte ich geglaubt, zu hören, „Waldemar, links hoch!!!! „  und das war’s halt  n i c h t  gewesen.  Aber dann wars fest gemacht: keine Abfahrt ohne:

„WALDEMAR ???????“  Nun denn, ein Bischen  Schwund ist immer. Dann einen Sturz – kann ja passieren, Sportbrille zerbrochen, - geht auf Kosten Schwund - und die folgende Woche belehrt mich, dass die Amis wohl auf den Mond fliegen können, - ob die überhaupt  da waren ?????   Aber in  ’nem town wie Breckenridge mit ca 30 000 Einwohnern keinen  lötkundigen Optiker haben. Hier in Rodgau war das jetzt eine Sache von zwei Tagen. Und warum hat’s mich zerrissen? Weil ich in dieser Gruppe nicht den Hauch einer Chance hatte, langsam fahren zu dürfen.

Stopp, stimmt nicht, wir haben  dann  geteilt, und ich war mitnichten bei der schnelleren Truppe. Dann lief’s, und Otto war rührend drum besorgt, dass es mir den Umständen entsprechend stets gut ging.

Willi, was unser guide war, hatte noch versucht, mich auszuloten, und wollte mich ein kurzes, noch nicht einmal mehr besonders kompliziertes Stück runterlotsen, was  aber meine versiegte Kraft und meine verschwundene Laune nicht mehr zuließen. Wir haben solches dann gelassen. Heiner, ein Freund Ottos, fährt mit mir heim, weil ich mit meiner vis vitalis einfach am Ende bin. Himmel, worauf haben ich mich da eingelassen !

Abends wollen Thilo und ich im Town Super market noch zwei Flaschen Sodawater kaufen, die Dame an der Rezeption erklärt den Weg: 15 minutes.

Ich Steinesel denke, das schaff ich ohne lange Unterhose, und da begreife ich: Die meinen alle derartigen Angaben als Auto . minunten.

Nun denn, nach drei Std Fußmarsch waren wir daheim. M i t    Klickerwasser, nachdem wir im „Horse shoe“ gegessen hatten, durchgefroren wie Sau, aber – zumindest ich – hatte viel gelernt an dem Abend.

 

      2.Tag: Keystone

Viel „Gelaufen“ -  das ist die etwas anstrengendere Art, sich auf Skiern zu bewegen, das ist  wie Langlauf. D a m i t   werde ich mich  n i e anfreunden!

Viele wunderbare Pisten gefahren, bei herrlichstem Sonnenschein, aber halt auch bei extremer Saukälte: immer so um 15° - 20° ( MISUS!!!!! )

Mit Otto etwas früher runter zum „FRITZ“, wobei es gar nicht  s o o o o   lange dauerte, bis die anderen auch bald eintrudelten. Habe zugeschaut, wie unsere „Buben“ Buckelpiste fuhren: Da schnallste ab, im wahrsten Sinne des Wortes.

 

3.Tag Vail 

6 Stunden durch die Prärie gedüst. Wieder strahlender Himmel, blau, und

gar nicht sooo kalt. Natürlich schaffen wiir es nicht, vor 18 Uhr daheim zu sein, damit ich meine Brillen Affähre abschließen kann. Ich erfahre abends im Hotel, dass der von mir als Hoffnungsträger auserwählte Optiker  auch nicht lötet. Wird halt der Herr Reinecke von „Die Brille“ erledigen. Tut er auch. Dann hocken wir uns in einen „Obligat – Schuppen“ aber ich  w i l l    partout kein Bier. Ich trinke  halt meine obligate Hot Chocolate. Dann   kommt ein Schlüsselerlebnis: Treppe hoch, mit  Otto. Vielleicht 20 Stufen. Oben plötzlich geht’s nicht mehr. Aus, Schluß, Strom weg. So was hab ich noch nie erlebt. Zu Tode erschrocken, aber Otto tröstet mich: „Normal! Luft zu dünn!“

Aha!

Glücklich bin ich über die Tatsache, dass nix weh tut. Wir sind fantastische Pisten  gefahren, kilometerlang durch den Wald und wunderschön präpariert.

D a s    haben die Amis ja drauf.

Abends dann in einen Ami – Schuppen: Spear ribbs futtern. Viel zu viel ! Das  können sie auch nicht besser, als unsere. Dann nachts: s a u s c h l e c h t

Geschlafen. ( Und das war erst der Anfang ! )

 

      4.Tag, Beaver Creek

Wieder ein wunderschön sonniger und kalter Tag. Mit einem Parkbus zur Talstation. Oben viel rumgegondelt. Die Buben sind eine WM Strecke gefahren. Otto versichert mir wieder, ich solle mir wegen der Luftknappheit keine Sorgen machen. Wir machen wieder etwas früher Schluß, und siehe da, es werden bald ganz viele.

Abends Ski Schuhe auseinander genommen, ausgefönt. Von Norbert „Adenauer“ geliehen.

Die Nächte sind katastrophal. Ab 3-4 Uhr kein Schlaf mehr. Welch ein Glück, dass Thilo sich einen feuchten Kehrricht darum schert, ob das Licht an oder aus sei. I c h   laß ihn ja auch glotzen, wann und wie lange er will. Zudem ist der Lichtschalter so ungünstig weit weg, dass ich immer fast aufstehen müsste, um das Licht auszumachen. Das ist an  m e i n e m    Bett   daheim aber erheblich günstiger  gelöst !!!

Schuhe  morgens wieder mit Bracchialgewalt zusammengeschustert ( !!! ) Tx angerufen.

 

      5.Tag:  Noch mal Vail

Schlichtweg scheiße geschlafen. Trotzdem hab ich morgens  halt wieder gute Laune. Super Wetter und kalt – Kommentar Thilo: „Pittoresk“. Schön.

Wir sind wieder in Vail. Ich hatte mir Ottos Schal geliehen, ihn aber dann zurück gegeben. Die Pisten machen wieder Spaß, durch den Wald, mal steiler, mal flacher, supi!!!!

Auf dem Heimweg schauen wir in einem outlet EK-Zentrum vorbei, weil unser „Kleiner“ ,  Frank, ( 2m 03), sich etwas „Passendes“ zulegen will.

Ich hole mir wohl da das Fundament für den Bipps, welcher sich am nächsten  Morgen per Halskitzeln meldet....

Ich esse im Hotel  und lasse die Hälfte der absolut indiskutablen Portion Chicken Fingers stehen.   Und Amerika beschwert sich, dass es da zu viele Popcorn Ärsche gibt ! Nacht wieder eine Katastrophe. Ich will da nicht mehr weiter drauf eingehen.

 

      6.Tag: Breckenridge

Ich bin wohl zu dämlich zu kapieren, dass ich zur Gruppe gehöre. Jedenfalls habe ich mich durch einige Bemerkungen von gestern Abend zu der Ansicht verleiten lassen, dass heute ein jeder fährt wie, wann und  wo er will. Bis mich Otto um 9.30 Uhr aus der Bude klingelt und mich sehr intensiv fragt,  warum „in DTN“ ich mich nicht nach der Abfahrtszeit erkundigt habe....

Da kriege ich schlappe Ohren. Es wird ein wunderschöner Tag. Die erste lange Abfahrt stehe ich beim 2. Mal voll durch. Wir fahren noch mal ganz viel und ganz schön.

Dann ins Hotel, duschen, gemeinsam in die Stadt. Ins Center ( eine Viertelstunde mit dem Auto ) Für TX Cerealien.  Dann ins „Golden Pan“, ich erst T-Shirts gekauft, dann   auch hin. 1 Bier (zumindest ich) dann  ins Hotel gewollt, Rest der Gruppe getroffen, wieder im „Golden Pan“ gelandet, ich dann für Anita den kitschigsten Rosa Ami Hund besorgt, den Breckenridge zu verkaufen hatte. Müssen  die Eltern ihr später erklären, warum sie den nicht mögen darf.....

Eine Frz Zwiebelsuppe gegessen, noch was getrunken, wegen dem Einschlafen, was allerdings nicht geklappt hat, und somit hat die Nacht dann für mich 7 volle Stunden, in denen ich permanent hochschrecke, in dem Gefühl, ersticken zu müssen, wenn ich einschlafe.

OK, genug davon. Mein Onkel Doc gibt mir zu verstehen, dass ich Glück gehabt habe, so günstig davon gekommen zu sein.

Nun denn, auf jeden Fall war ich noch mal in  meinem Leben    d a    gewesen.

Und wie ich mich kenne, hätt ich’s ihm nicht geglaubt.

„Das geht bei dir altem Sack nicht  mehr, auch wenn du das nicht wahr haben willst.“

Gut.

 

Heimreise am Sa, 21. Jan.  07

Und was soll ich sagen? Im Flugzeug von Washington nach Ffm schläft einer durch und erwacht als glücklicher Bub in Ffm.

Das war ein wunderschöner – wenn wohl auch letzter – Ski Urlaub, was nicht einmal die Tatsache trüben konnte,  dass einige von uns  am Gepäck – Ausgabe - Band vergeblich auf unsere Koffer warteten.

Na, und der Onkel Doc hat mir dann  versichert dass ja gegen das Ski Fahren hier, bei uns in unseren heimischen Hügeln  gar nichts einzuwenden sei.

Aber: Ich war noch mal da !

Wa.

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